Das Brazilian Jiu Jitsu (BJJ) ist eine Hybridkampfsportart, welche sich aus Elementen des traditionellen japanischen Ju-Jutsu, Judo, Ringen, Sambo und Luta Livre zusammensetzt. Es handelt sich um eine schlag- und trittfreie Kampfsportart, wobei der Schwerpunkt im Bodenkampf liegt. Im Kampf wird der Gegner zunächst mit Elementen aus dem Judo oder Ringen zu Boden gebracht und anschließend mithilfe von Aufgabegriffen (Gelenkhebel, Würgegriffe) zur Aufgabe bewegt.

Der Kampf beim BJJ ist simultan zum Kampf beim Grappling. Der Unterschied zum Grappling liegt darin, dass beim Brazilian Jiu Jitsu ein Gi getragen wird. Hierbei handelt es sich um ein traditionelles japanisches Kleidungsstück, welches eine gute Kontrolle des Gegeners und zusätzliche Techniken ermöglicht.

Das Training besteht aus Erwärmung, Techniktraining und Sparring (im BJJ auch als „Rollen“ bezeichnet). Zu Beginn werden die Gelenke auf das Training vorbereitet. Anschließend werden mit spezifischen Bewegungsabläufen die körperliche Leistungsfähigkeit, sowie die Koordination des Trainierenden geschult. Nach der Erwärmung folgt das Techniktraining. Es werden neue Techniken erlernt und bereits bekannte Techniken gefestigt. Beim Rollen treten die Teilnehmer paarweise gegeneinander an und festigen dabei die erlernten Techniken und entwickeln ein Gespür für den Kampf. Zusätzlich stellt das Rollen ein ausgezeichnetes Ganzkörpertraining für Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit, als auch ein gutes geistiges Training dar. Neben dem regulären Training nehmen wir auch an Seminaren und Wettkämpfen teil.

Das BJJ stellt ein offenes System dar, in das sinnvolle Techniken aus anderen Stilen gut integriert werden können. Dieser in Deutschland noch relativ unbekannte Sport ist in Ländern, wie den USA, schon länger ein etablierter Sport, was er einerseits der enormen Effektivität verdankt, andererseits der Bestandteilhabe am MMA (Mixed Martial Arts), was in den USA mittlerweile zu einer der beliebtesten Sportarten überhaupt geworden ist.

Brazilian Jiu Jitsu

Spezielle Kurse für Frauen

Grappling (NoGi)

Ringen als Bestandteile des Grappligstraining

Grappling ist, wie Brazilian Jiu Jitsu, eine Hybridkampfsportart, welche sich aus Elementen des traditionellen japanischen Ju-Jutsu, Judo, Ringen, Sambo und Luta Livre zusammensetzt. Es handelt sich um eine schlag- und trittfreie Kampfsportart, wobei der Schwerpunkt im Bodenkampf liegt. Im Kampf wird der Gegner zunächst mit Elementen aus dem Judo oder Ringen zu Boden gebracht und anschließend mithilfe von Aufgabegriffen (Gelenkhebel, Würgegriffe) zur Aufgabe bewegt.

Im Vergleich zu Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) gibt es einige Unterschiede, die oft durch verschiedene Ausrüstungsvorschriften und Regelwerke in Turnieren bedingt sind.

Ein auffälliger Unterschied liegt in der Ausrüstung: Während im BJJ oft ein Gi (Anzug) getragen wird, ist Grappling eher durch den Einsatz von Rashguards und Shorts charakterisiert. Dies spiegelt sich in der unterschiedlichen Herangehensweise an Techniken und Griffmöglichkeiten wider.

Ein weiterer Unterschied liegt in den erlaubten Hebel- und Kontrolltechniken. In vielen Grappling-Turnieren sind Techniken wie Heel Hooks und andere Leglocks erlaubt, die in BJJ-Turnieren möglicherweise nicht erlaubt sind oder strengeren Einschränkungen unterliegen. Dies beeinflusst die Schwerpunktsetzung und das Training in Grappling und führen dazu, dass Grappling-Athleten spezifische Techniken trainieren, die in BJJ möglicherweise weniger betont werden.

Einen weiteren wichtigen Teil des Grappling-Trainings ist das Ringen Training, da die Kontrolle im Stand ohne Gi eine herausfordernde Aufgabe ist. Die Integration von Ringen stärkt die Fähigkeiten im Standkampf und trägt dazu bei, eine umfassende Palette von Fähigkeiten im Grappling zu entwickeln.

Grappling wird als eigenständige Disziplin betrachtet und bietet eine breite Vielfalt an Techniken und Taktiken, die sich von BJJ sich teilweise unterscheiden und eine dynamische und anspruchsvolle Kampfkunst darstellen.

Der Kampf- und Kraftsport Ringen ist zunehmend anerkannt als bedeutender Bestandteil aller Kampfkünste. Entscheidend für den Erfolg im Kampf, bei dem sich die Gegner in ständiger Bewegung befinden, ist die Kombination aus Wurf-, Hebel-, Schleudertechniken und Bodenkampf.

Viele der erfolgreichen MMA Champions der Gegenwart und Vergangenheit haben ihren Ursprung in der Sportdisziplin Ringen.

Für eine solide Ausbildung in dieser Kampfkunst, bei der die Kämpfer permanent zwischen verschiedenen Techniken wechseln, bedarf es einer fundierten Ausbildung. Wir in der Nexus Fighter Academy bieten ein individuelles Training im Ringen für Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters.

Das Training wird dabei von ausgebildeten Ringern auf den jeweiligen Kampfstil jedes Sportlers abgestimmt, so dass jeder sein eigenes Repertoire an Kampftechniken erlernen und entwickeln kann.

Für alle, die ihre Fähigkeiten in jeglicher Kampfkunst ausbauen wollen, ist das Ringen als integrierter Trainingsbestandteil sehr zu empfehlen.

MMA, oder Mixed Martial Arts, ist eine aufregende und anspruchsvolle Kampfsportdisziplin, die vereint Elemente verschiedener traditioneller Kampfsportarten, wie Muay Thai, Boxen, Brazilian Jiu-Jitsu, Ringen und Karate, und ermöglicht es Kämpfern, ein breites Spektrum von Techniken zu nutzen.

Bei MMA handelt es sich um eine dynamische und anspruchsvolle Disziplin, die nicht nur physische Stärke, sondern auch mentale Entschlossenheit erfordert. Kämpfer erlernen Schlagtechniken, Tritte, Würfe, Hebel und Bodenkampfstrategien, die in Kombination ein breites Repertoire an Möglichkeiten bieten.